Es war ein ganz normales Gespräch. Einer dieser Abschiede, die sich anders anfühlen, als man es gewohnt ist – ruhiger irgendwie, aber auch schwerer. Wir standen am Rand des Gemeindesaals, die Stühle wurden gerade weggeräumt, und er sagte: "Es war schön, dich als unseren Pastor gehabt zu haben." Ich nickte. Bedankte mich. Und erst auf dem Heimweg merkte ich, was mich daran beschäftigte.

Er hatte nicht gesagt: Es war schön, dich hier gehabt zu haben.

Er hatte gesagt: dich als unseren Pastor.

Das ist kein Vorwurf. Es ist keine Klage. Es ist eine Beobachtung – und sie sitzt tiefer, als mir lieb ist. Denn in diesem kleinen Satz steckt die ganze Frage, mit der ich in den letzten Wochen ringe: Wer war ich eigentlich für diese Menschen? Und wer waren sie für mich?

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